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Grenzenlos – Interkulturelles Lernen im Dialog

Schülerinnen und Schüler der 9. Realschulklasse der Tümpelgarten-Schule beteiligten sich an einem Projekt des World University Service ( WUS ). Ziel des Projekts ist der Aufbau von Kooperationen zwischen  Lehrerinnen und Lehrern und ausländischen Studierenden. Im Rahmen dieses Kooperationsprojektes besuchen ausländische Studierende den Unt erricht in deutschen Schulen.

Sie beobachten den Unterricht und führen unter Anleitung Unterrichtsprojekte durch. Interessant ist hierbei, dass die Studierenden nicht das Lehramt studieren, sondern aus den außerschulischen Fachrichtungen stammen.

Die Kooperationslehrerin der Tümpelgarten-Schule, Frau Akilli, hatte die Studierenden im Rahmen der Unterrichtseinheit: Länder, in denen Französisch gesprochen wird – Civilisation de la Francophonie - eingeladen. Zum Auftakt des Projektes fand für die Schülerinnen und Schüler ‚Anfang Oktober ein Tagesausflug nach Straßburg statt, an dem Herr Lambert Fonou, der Informatik in Darmstadt studiert, teilnahm.

Am 10.11.04 besuchte Herr Fonou die Tümpelgarten-Schule und hielt einen sehr interessanten Vortrag über das Land Kamerun. Im Dialog mit den Schülerinnen und Schülern vermittelte er Wissenswertes über sein Heimatland. Eine Woche später besuchte die Doktorandin Ann Marie Landou aus Kamerun die in Gießen studiert, die Klasse. In einem sehr informativen Diavortrag berichtete sie über das Projekt: Trinkwasser-Brunnen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sehr großes Interesse am Unterrichtsgeschehen, weil sie direkt mit den Beteiligten aus den betroffenen Ländern Kontakt hatten. Die Jugendlichen stellten sehr viele Fragen und waren sehr offen für das „Neue“ und „Fremde“. Besonders die   Tatsache, dass unmittelbar Betroffene die Vorträge hielten, machte die Aussagen für die Schülerinnen und Schüler wesentlich glaubhafter und erfahrbarer. Die Begeisterung für diese Form des Unterrichts und für die ausländischen ‚Lehrkräfte’ war sehr groß. Der Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Studierenden soll daher auf jeden Fall aufrecht erhalten werden. Frau Akilli stellt am Ende des Unterrichtspro-jektes fest: „ Die Arbeit mit dem World University Service war vom Unterrichtsergebnis gesehen so erfolgreich und hat so guten Anklang bei den Schülerinnen gefunden, dass die Zusammenarbeit unbedingt fortgesetzt werden soll.