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Metall-Elektro-InfoMobil

Das „ME-InfoMobil“ zu Besuch in der Tümpelgarten-Schule

Am 12. und 13. Februar öffnete das ME-InfoMobil wie in jedem Jahr seine Türen für alle Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen. Eine Unterrichtsstunde lang konnten die interessierten Jugendlichen im InfoMobil Wissenswertes über die Berufswelt der Metall- und Elektroindustrie erfahren.

Dabei bot das InfoMobil nicht nur Informationen anhand von Filmen, Bildern und Grafiken; mit den computergesteuerten Maschinen an Bord vermittelte es auch einen realen Eindruck über die moderne Arbeitswelt in den Betrieben. Auf diese Weise unterstützt es die künftigen Berufseinsteiger bei ihrer Suche nach einem geeigneten Ausbildungsberuf.

In dem großen umgebauten Gelenkbus konnten die Schülerinnen und Schüler selbst Inhalte nach ihren speziellen Interessen auswählen. Im Informationsangebot standen neben den Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten auch Bewerbungstipps und Adressen heimischer Ausbildungsbetriebe.

Außerdem waren kostenlose Broschüren und Informationsmaterialien ausgelegt, damit die Schülerinnen und Schüler der Tümpelgarten-Schule alles Wichtige und Interessante noch einmal in Ruhe nachlesen können.

Moderne CNC-Werkzeugmaschinen demonstrierten den Schülerinnen und Schülern zwei grundlegende Aufgaben der Metall- und Elektroindustrie: computergesteuertes Drehen und Fräsen. Das Betreuerteam des Busses erklärte die genaue Funktionsweise und weitere Einsatzmöglichkeiten der Maschinen.

Einblick in den Produktionsablauf eines Unternehmens verschaffte das Modell einer Fertigungsstraße. In einer „Miniatur-Fabrik“ konnten die Schülerinnen und Schüler hier die einzelnen Schritte von der Lagerhaltung über die Bearbeitung bis zur Qualitätskontrolle beobachten.

Im Infobus erfuhren die Acht- und Neuntklässler aber auch, dass in den modernen Berufen vor allem Köpfchen und nicht Körperkraft gefragt ist. Durch den Einzug der EDV in die Werkshallen sind die Berufe anspruchsvoller, aber auch interessanter geworden. Besonders reizvoll empfanden viele Jugendliche, dass sie unter Anleitung der qualifizierten Betreuer auch einmal selbst die Präzisionsmaschinen bedienen durften.