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Theater in der Klasse – eine etwas andere Schulstunde in der Tümpelgarten-Schule

 Am Freitag, den 2. Juli 2004, fing die 3te Stunde der Klasse 9a wie eine ganz normale Schulstu img002nde an der Tümpelgarten-Schule an, dachten die Schüler jedenfalls. Aber ein kleiner Unterschied war da, diesmal wollte die Lehrerin einen Text aus dem alten Griechenland, von Perseus vorlesen. Die Schüler fanden dies aber langweilig und suchten nach einer anderen Beschäftigung. Doch plötzlich werden die Schüler aufmerksam, denn die Tür wird urplötzlich aufgerissen und 4 mystische Gestalten treten hinein. Zuerst sind die Schüler erschrocken, danach still, dann reden sie aufgeregt miteinander. Doch die Klasse beruhigt sich schnell, denn die Geschichte  aus dem alten Griechenland wird sofort weitergespielt. Die Schauspieler  nutzen ihren Charme und beziehen die aufgeregten Schüler mit im Programm.

Da wird ein Schüler auch mal als Schutzschild benutzt oder wird von den unsterblichen Schwestern der Medusa angemacht.

Das Stück handelt von einem Jungen namens Perseus, der mit seiner Mutter bei seinem Stiefvater lebt. Perseus hat große Problem mit seinem Stiefvater. Und wird von seinen Eltern abgeschoben. Er soll dem Monster Medusa den Kopf abschlagen, als er jedoch das Monster trifft, kann er ihr einfach nicht den Kopf abschlagen. Sie beginnen über ihre Probleme zu reden, sie verstehen sich und daraus wird am Ende Liebe.

Das Theaterhaus Frankfurt hat das Stück Medusa speziell für das Klassenzimmer inszeniert, die Vorstellung wird vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

Wir, die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9a, bedanken uns bei den Schauspielern, denen wir am Ende noch unsere Fragen stellen konnten.

Kathrin und Kristin Weber, NeseKocak (Schülerinnen der 9aR)